Ein spirituelles Wüstentrekking ist eine Einladung, langsamer zu werden.
Zu gehen, ohne Ziel. Zu hören, ohne Worte. Und in der Weite der Sahara dem zu begegnen, was im Alltag oft überhört wird: der eigenen inneren Stimme.
Die Wüste ist ein Ort radikaler Einfachheit. Ihre Stille wirkt klärend, ihr Rhythmus erdet, ihre Weite öffnet. In diesem Raum kann sich zeigen, was wesentlich ist – jenseits von Ablenkung, Rollen und Erwartungen.
Unsere spirituellen Wüstenwanderungen führen dich achtsam durch die marokkanische Sahara. Sie verbinden Schweigen, Meditation und bewusstes Gehen mit der tiefen Erfahrung, Teil der Natur zu sein – getragen von der Erfahrung der Berber-Nomaden, die diesen Ort ihr Zuhause nennen.
Gehen in Stille – getragen von der Weite der Wüste
Das spirituelle Wüstentrekking ist keine klassische Wanderreise. Es ist ein Rückzug aus dem Gewohnten – hinein in einen Raum der Stille.
Große Teile des Tages werden schweigend gegangen. Meditationen, achtsame Impulse und einfache Rituale unterstützen den Prozess des Loslassens. Ohne Leistungsdruck, ohne Erwartungen.
Die Tage folgen dem natürlichen Rhythmus der Wüste. Gehen, Pausen, Ankommen. Die Reduktion auf das Wesentliche wirkt tief – körperlich, geistig und seelisch.
In einem geschützten Rahmen unterwegs
Begleitet werden die spirituellen Wüstentrekking-Reisen von erfahrenen Berber-Nomaden, die sich um Dromedare, Lagerplätze und das leibliche Wohl kümmern.
Als spirituelle Begleitung und deutschsprachige Reiseleitung begleitet dich die Berliner Traumatherapeutin und Buddhistin Isabel Viramo von Roon. Du erlebst deine meditative Auszeit in einem geschützten Rahmen und einer Gruppe mit Gleichgesinnten.
Du darfst dich getragen fühlen: organisatorisch, menschlich und energetisch. Alles ist vorbereitet – damit du dich ganz dem Erleben hingeben kannst.
Spirituelle Wüstentrekking-Reisen – kommende Termine
16. – 27. Februar 2026
davon 8 Tage / 7 Nächte in der Wüste
DIE GROSSE LEERHEIT DURCHQUEREN
Zen-Wanderung mit dem Zenmeister Bernd Bender
Eine Zen-inspirierte Wüstenwanderung durch die Weite der Sahara. Schweigen, Gehen, Sitzen – und die Erfahrung radikaler Einfachheit.
Preis: 2.200 €
09. – 20. November 2026
davon 8 Tage / 7 Nächte in der Wüste
SPIRITUELLES WÜSTENTREKKING
Schweige-Retreat mit Isabel von Roon
Eine stille Auszeit in der Wüste – mit Meditation, Achtsamkeit und Raum für innere Klärung, in einem geschützten, liebevollen Rahmen.
Preis: 2.200 €
25.12.2026 – 05.01.2027
davon 8 Tage / 7 Nächte in der Wüste
JAHRESEND-RETREAT
Schweige-Retreat mit Isabel von Roon
Den Jahreswechsel in der Stille der Wüste erleben.
Loslassen, innehalten, neu ausrichten – getragen von Weite und Schweigen.
Preis: 2.300 €
Im Preis unserer Reisen inbegriffen sind …
Nicht inbegriffen sind…
Für Menschen, die…
Unsere stillen Wanderungen sind für Menschen mit Meditations- und Retreaterfahrung empfohlen.
Ich möchte euch eine kurze Antwort auf eure Frage geben, ob und wie die Wüste nachwirkt: ja, und ob! Es fällt mir deutlich leichter mich mit meiner inneren Stille und Weite zu verbinden – sowohl im Alltag als auch in der Meditation.
Es ist für mich eine wunderbare Erfahrung, in einer lebensfeindlichen Umgebung auf Menschen vertrauen zu können. Ich habe freundliche Menschen kennengelernt, mit denen ich teilweise noch immer im Kontakt bin und mich austausche.
Ich bin dankbar für diese wundervollen Geschenke!
Sonne, Sand, Steine, Wind … gehen und immer weiter gehen … ankommen und wieder aufbrechen … eine Reise durch wunderschöne Landschaften und innere Tiefen. Beim Gehen in Stille wurde die Erfahrung tiefer, ursprünglicher, wurde zu einer Begegnung mit der Natur, mit den Elementen, von ganz besonderer Intensität.
Für mich war es ein Eintauchen in ein großes Kraftfeld, eine Reise zurück zu Wurzeln und in neue Höhen, in Weite und Freiheit. Alles war getragen von der einfühlsamen Begleitung und den Meditationen von Isabel, der Lebensfreude und Kreativtät von Brahim und dem Berberteam, das uns so sorgsam versorgte.
Herzlichen Dank euch allen!
Diese Reise ist eine Wanderschaft. Das Gehen im Schweigen ein Trip. Es kommt viel in Bewegung, während man den Dromedaren hinterhergeht, die ziemlich große Schritte machen. Es ist eine gute Anstrengung. Sie gelingt, ist nie zuviel, aber immer genug, eine gute Herausforderung.
Es ist eine heilsame Reduktion, dieses Gehen im sicheren Vertrauen, nach vier, fünf Stunden irgendwo anzukommen. Mitten drin im Nirgendwo, wenn die Zelte aufgeschlagen sind, die Dromedare grasen und man den köstlichen Berbertee serviert bekommt, entsteht Heimat an einem flüchtigen Ort, für einen Abend, eine Nacht. Morgens der Sonnenaufgang im Schlafsack, auf dem Reif ist. Frühstück, Meditation. Dann geht es weiter. Ein natürlicher Rhythmus, dem man sich gern anvertraut, denn die Begleitung ist acht- und sorgsam, souverän und entspannt.
Ich weiß nicht, wie man das Ende eines anstrengenden Jahres besser verbringen kann als in dieser Obhut und in dieser wunderbaren Umgebung von Klarheit und Stille. Vielen Dank, Dir, Isabel und Deinem Team.
Was macht ein Zen-Lehrer eigentlich in der Wüste? Ich würde sagen: schwitzen, die Landschaft und das marokkanische Essen genießen sowie nachts unter einem mit unzähligen Sternen bedeckten Himmel friedlich einschlafen. Außerdem habe ich erlebt, dass die Wüste selbst die eigentliche Zen-Lehrerin ist und habe diese Erfahrung mit meinen Mitreisenden geteilt.
Das Gehen im Schweigen, unsere Meditationen — sie waren nur Ausdruck des Großen Schweigens der Wüste, in das wir immer mehr eintauchen durften. Dieses Schweigen hat uns genährt; wir konnten immer tiefer in unsere Erfahrungen einsinken und in unserer Mitte ruhen.
Wenn dich eines der spirituellen Wüstentrekking-Angebote anspricht oder du Fragen hast, melde dich gerne bei uns.
Über das Kontaktformular kannst du den gewünschten Termin auswählen und uns deine Anfrage senden.
Wir antworten dir persönlich und freuen uns auf dich und unsere gemeinsame Erfahrung.
die wüste ist eine denklandschaft. man geht nicht nur zwischen dünen, man geht auch in seinem eigenen denken umher, man macht gedankengänge.
im gehen verändert sich die landschaft von bild zu bild.
es verändert sich auch der gedankenhorizont.
das auge zieht es mal hier, mal dort hin, auch die gedanken wildern umher.
man wirft sie hinaus, als entwürfe.
otl aicher
© 2024 Isabel von Roon